Neuro-Linguistische Psychotherapie (NLPt)

Wir Menschen erfahren die Welt nicht nur mittels unserer Sinnesorgane, sondern wir verbinden die gemachten Eindrücke mit unserer gesamten Neurologie - damit ist die Einheit von Sinnesorganen, Nervenbahnen und Gehirn gemeint- mit unseren bereits gemachten und gespeicherten Erinnerungen, Erfahrungen und Werten. So entsteht in jedem von uns eine ganz persönliche Abbildung der Welt, sozusagen eine ganz persönliche innere Landkarte, die sich von den Landkarten anderer Menschen unterscheidet.

In unserer Art zu sprechen (Linguistik) teilen wir uns und die Art unserer inneren Welt mit.

Die persönliche innere Landkarte gibt uns Orientierung und wir orientieren uns bewusst und unbewusst danach so gut wir können. Diese inneren Strukturen beeinflussen unsere Wahrnehmung, deren innere Verarbeitung und Speicherung und schließlich auch unser Verhalten.

In der NLPt stellt sich nicht die Frage, ob die innere Landkarte eines Menschen richtig oder falsch ist, sondern: Eröffnet sie ihrem Besitzer genügend Orientierung und Flexibilität im Umgang mit seiner Lebenssituation? Führt sie ihm zu einer Bereicherung seiner Erfahrung, zu persönlichem Wachstum und zu Lebensglück? Oder lässt sie seine Erfahrungen verkümmern, und schränkt sie seine Fähigkeiten, Probleme zu lösen und Lebensfreude zu erlangen ein?

Im therapeutischen Prozess wird also erst einmal untersucht, wie der Klient seine Erfahrungen strukturiert, in welchen Bereichen des Lebens diese Programme hilfreich sind und wo sie sich nachteilig auswirken. Im zweiten Schritt geht es dann darum, für die problemhaften Programme alternative Modelle zu finden, solche von denen zu erwarten ist, dass sie dem Klienten eher beim Erreichen seiner Ziele unterstützen. Durch die Grundannahme, dass jeder Mensch alle Ressourcen, die er braucht, im Wesentlichen bereits hat und dass der Therapeut nur hilft, sie zu entdecken und wachstumsfördernd einzusetzen, bleibt die Integrität des Klienten voll gewahrt

[zurück]